Messprojekt des Umweltministeriums im Warndt ein wichtiger erster Schritt

Laut Pressemitteilung des Umweltministeriums ist ab August im Warndt der Einsatz von Microsensoren zur Messung von Kohlenwasserstoffen geplant.

Diesen Schritte begrüßt der Verein „Saubere Luft für die Warndtgemeinden e.V.“ und hofft, dass damit die von der Chemieplattform Carling ausgehenden und seit Monaten verstärkt auftretenden Geruchsbelästigung im Warndt wissenschaftlich fundiert untersucht werden können.

Heike Schreiner, erste Vorsitzende: „Wir sind sehr froh, dass Herr Jost sein Versprechen eingelöst und unseren Vorschlag aufgegriffen hat, den Kontakt zum Institut für Messtechnik an der Universität des Saarlandes und Herrn Professor Schütze herzustellen. Im Interesse aller betroffenen Bürgerinnen und Bürger freuen wir uns, dass die Messungen bzw. das Geruchsmonitoring als Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf den Weg gebracht und wie in der Pressemitteilung des Ministeriums erwähnt spätestens im August beginnen wird. Auch die Ankündigung, bei der Auswahl der Messpunkte beteiligt zu werden, fällt bei uns auf fruchtbaren Boden.“

Der Verein „Saubere Luft für die Warndtgemeinden e.V.“, der aus einer Bürgerinitiative mit über 1.000 UnterstützerInnen hervorgegangen ist, bemüht sich bereits seit Monaten um Aufklärung der Geruchsbelastungen und setzt sich seit seiner Gründung im April für neue, aktive Messreihen auf saarländischer Seite ein.

Weitere Informationen zum Verein unter www.bi-saubereluft.de

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